Managua – ein anderer Blickwinkel

Markus hat mit seinem Text einen anderen Blickwinkel in die Abfahrt hinein gebracht.

Heute sind wir aus Managua zurück gekommen. Heute morgen war wieder frühes Aufstehen angesagt (5.30 Uhr). Lauter Lärm aus den Duschen als die Nicas sich fertig gemacht haben, vielleicht eine riesige Badeparty, habe dann doch beschlossen wie viele andere in die Duschen des Schwimmbades auszuweichen.

Zum Frühstück gab es Pfannkuchen gefüllt mit Käse und, wer will es glauben, Reis mit Bohnen.

Um 7:30 Uhr durften wir vor der gesamten Schule antreten und uns Lob, die Einnahmen und die Einladung immer wieder zu kommen wenn wir in der Nähe sind oder in der deutschen Schule zu arbeiten abholen.

Auf der Rückfahrt waren wir noch auf einem Berg und haben die Aussicht bis zum Meer genossen, na ja, schöner ist es mit Sand unter den Füßen und dem wellenrauschen in den Ohren :-). Nachdem wir den verletzten Bryan mit ein paar Stichen, nach einem Glasscherbenfall, genäht haben ging es weiter Richtung Corinto.

Im Gegensatz zu der Hinfahrt war die Musik auf der Rückfahrt kölschlastiger – ich hätte kriechen können. Von den Nicas kamen nur verwunderte blicke.

Als Zwischenstopp gab es vom Busfahrer empfohlene Quesillos, nicht jedermanns Sache, aber zur Weiterfahrt gab es dann noch Tortillas für die hungrige Meute.

Nachdem die Zimmer wieder bezogen waren, der Multimedia Tisch wieder aufgebaut war und alle Moskitonetze wieder hingen, war es schon fast wieder Zeit zum Abendessen. Nach dem Essen gab es erst mal eine Reunion – wie es mir vorkommt das Wort dieser Tage, zu unserer Tournee. 

Alle waren mit der Leistung überaus zufrieden, es gab großes Lob von dem deutschen Schulleiter und der Applaus bei den Vorstellungen hat uns nochmal bestätigt, dass wir das richtige tun. Trotzdem gibt es bei einer so großen Gruppe so viele unterschiedliche Charaktere, die aufeinander prallen, so gibt es auch bei uns Diskrepanzen. Bestimmt auch von einer dünnen haut durch den Sonnenbrand und die Anspannungen vor den Auftritten, doch wer redet dem kann geholfen werden. Und somit sind wir, denke ich heute alle mit einem guten Gefühl aus der Reunion, da ist es schon wieder, raus gegangen. 

Der Abend wurde dann gemütlich im Park ausgeklungen. Es ist so angenehm bei dieser lauen Temperatur auf einer Parkbank zu sitzen, zu quatschen und eine leckere Cola zu trinken. 

Auch wenn die Gruppe zwischendurch unterschiedliche Wege geht, sind wir doch zusammen hier und bestreiten einen gemeinsamen Weg. Danke an die Gruppe! 

So interessiert ihr unseren Blog lest, so sehr freuen wir uns über eure Kommentare :-). Danke an der Stelle nochmal an Timo, ohne den vieles zusammenhanglos und in der falschen Zeit hier stehen würde. Außerdem passt er die Fotos perfekt zu unseren Geschichten ab. 

LG
Markus

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