Viel zu erledigen

Die 4er Bande (Maria, Christiane, Kalle und Georg) hatten viel zu tun.

Die 4er Bande (Maria, Kalle, Christiane, Georg) frühstückte etwas früher, wegen eines Termins mit dem Alcalde (Bürgermeister) Von El Realejo. Es ging um den Besuch von Roters und um die Klärung  von Besonderheiten im Ablauf. Zusätzlich schaute ich mir mit Luis den möglichen Auftrittsort für unsere Vorstellung am Freitag an. Wir nehmen die kleine überdachte Veranstaltungshalle mitten im Ort. In der prallen Sonne auf einem Betonfußboden macht es nachmittags um 15.00 Uhr nicht so viel Spaß. Der neue Bürgermeister Carlos Eduardo war schon einmal vor 8 Jahren im Amt und zeigte stolz sein kleines Fläschen „Kölnisch Wasser“, welches er damals in Köln bekommen hat. Auch er scheint ein Meister in der blumigen Umschreibung von Sachverhalten zu sein, nach dem Motto, ich weiß zwar nicht genau worum es geht, aber ich kann etwas dazu sagen – er könnte auch Lehrer werden. Ich glaube aber auch mit ihm wird es beim Besuch von OB Roters ganz lustig werden.

Zurück in Corinto ging es zu einem Treffen mit dem Alcalde Absalon und um die Frage des Ablaufs der Eröffnungsfeier. Christiane hat handschriftlich ein Papier vorbereitet, welches „abgenickt“ wurde.

Auf der Baustelle des CCCM gab es danach ein Fernsehinterview mit Maria, Richard und mir. Ca. 30 Arbeiter wuselten herum und bearbeiteten die letzten Dinge. Das Dach ist fast geschlossen, der Boden fast fertig. Für mich ist es verwirrend zu sehen, dass aus meiner kleinen Handzeichnung 2009 jetzt ein fast fertiges Gebäude entstanden ist.

Die Radelitos zeigten sich heute von ihrer faulen Seite. In der Nacht hingen sie bis „in die Puppen“ im WLan und an irgendwelchen Spielen, um dann nach dem Frühstück wieder ins Bett zu fallen. Das hatte ich mir anders vorgestellt! Nach den beiden grandiosen Vorstellungen scheint sich etwas die Einstellung festzusetzen, alles läuft, die Nummern sind soweit ok, warum trainieren. Das es auch um die Vermittlung neuer Tricks geht, scheint heute niemanden zu interessieren.

Entsprechend dem faulen Vormittag fiel auch das gemeinsame Training am Nachmittag recht verhalten aus. Wir mussten in die Sporthalle ausweichen. Der Großteil der Nica-Artisten muss vormittags in die Schule gehen und hat daher erst am Nachmittag Zeit. Einige Nummern müssen gekürzt und umgestellt werden, dies erfordert Zeit und Konzentration.

Im Anschluss hatte die 4er Bande noch ein sehr intensives Gespräch mit der Leitung des Centro, es geht um die Frage: „Was kann jeder einzelne tun, damit die Aktivitäten gesteigert und verbessert werden können.“ Kurz: Wo liegen die Perspektiven?! Wir erwarten einen Bericht aller Bereichsleiter bis zum 5. August. A ver. Mal sehen, was daraus wird.

Zum Abendessen gab es zur allgemeinen Freude Pommes und Hähnchenschenkel. Aus meiner Sicht ein etwas zu fauler Tag insgesamt. Muss vielleicht auch mal sein, sollte sich aber nicht wiederholen.

Saludos de
Don Jorgito
(Georg)

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